Photoshop: Gradationskurven
Nach langer Zeit mal wieder ein Ausflug in die Welt der Screen- und Grafikdesigner, Printler und Bildbearbeiter mit einem kleinen Einstieg in die Gradationskurven.
Über die Gradationskurven werden Farben korrigiert, Duplexbilder erzeugt und der Bildkontrast eingestellt. Gradation bedeutet “Abstufung”, d.h. die Gradationskurve stellt Tonwertabstufungen dar. Im Gradationskurven-Fenster steht die waagrechte Achse für die Werte des unkorrigierten Eingangsbilds, die senkrechte Achse für die Tonwerte des korrigierten Ausgangsbilds. Die genauen Tonwerte werden in den Feldern “Ausgabe” und “Eingabe” dargestellt.
Mit der Maus werden die Steuer- und Ankerpunkte verschoben. Bewegt man die Kurve im RGB-Modus nach oben, wird das Bild heller. Im CMYK-Modus dunkler. Graustufenbilder verhalten sich wie Bilder im CMYK-Modus. Über das wellenförmige Symbol links oben gelangt man in den Freihand-Modus. Hier können Gradationskurven frei gezeichnet werden, gut für Bildverfremdungen.
Das Feld “Kurven-Anzeigenoptionen” öffnet ein weiteres Menü. Falls die Farbkanäle einzeln bearbeitet wurden, werden diese hier angezeigt. Hier lässt sich auch ein Histogramm unter die Kurve legen. Das Histogramm gilt allerdings nur für die aktive Ebene. Damit die Zeichnung der Grafik beibehalten wird, sollte die Kurve immer eine Steigung anzeigen. Auf die Kurve können bis zu 14 Steuerpunkte gelegt werden, aber je mehr Punkte hinzukommen, desto schwieriger wird es die Steigung beizubehalten. Beim verschieben der Eckpunkte sollte man recht vorsichtig sein, denn hier durch wird der Schwarz- oder Weißpunkt verschoben den man besser mit dem Werkzeug Tonwertkorrektur bearbeitet.
Dies war erst einmal ein kleiner Überblick, in einem folgenden Artikel werde ich tiefer in die Funktionen einsteigen.
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Francis Collis

