Tonwerte: Den richtigen Ton finden
Es wird mal wieder Zeit etwas über gestalterische Grundlagen zu schreiben. Hier bieten sich die Tonwerte an, denn erst Tonwerte geben Elementen ein plastisches und räumliches Ausehen, können einer Seite ein dramatisches und spannungsreiches Ausehen geben, können Elemente dicht und “anfassbar” machen und helfen Texte voneinander abzusetzten. Unter dem Strich können sie eine bestimmte Stimmung ausdrücken oder in einer Gestaltung eine spezifische Atmosphäre erzeugen.
Durch den Verlauf von hell nach dunkel, wird aus einem Kreis eine Kugel. Tonwertübergänge können körperlosen Zeichen eine haptische und sinnliche Präsenz geben. In der Textgestaltung wird ein starker Hell-Dunkel-Kontrast in Überschriften durch größere und eng gesetzte Schriftgrade erreicht. Stehen einem mehrere Zeilen zur Verfügung, kann man einen fetten, dunklen Schriftschnitt mit weitem Zeilenabstand verwenden. Dadurch entsteht ein kontrastreicher Zeilenrhythmus.
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Francis Collis

